Champions League 2016/17

Fortlaufendes Gedankenexperiment zur kommenden Champions League Saison. Wer qualifiziert sich, wer landet in welchem Lostopf. Natürlich werden bevorzugt deutsche Mannschaften bewertet.

Grundlage: Wer kann sich (noch) qualifizieren?

Für deutsche Teams gibt es in der laufenden Fußball-Saison folgende Wege sich für die Champions League 2016/17 zu qualifizieren (4 oder 5 Teilnehmer):

  • Als Titelverteidiger der Champions League 2015/16
    Diese Option steht noch dem FC Bayern München aus deutscher Sicht offen.
  • Als Sieger der Europa League 2015/16
    Diese Option steht keiner deutscher Mannschaft mehr offen
  • Als Deutscher Meister 2015/16
    Diese Option steht noch folgenden Mannschaften offen:
    – Bayern München
    – Borussia Dortmund
  • Als Dritter der Bundesliga 2015/16
    Diese Option steht allen die noch Deutscher Meister werden können offen und zusätzlich folgenden Mannschaften:
    – Hertha BSC
    – FC Schalke 04
    – FSV Mainz 05
    – Borussia Mönchengladbach
    – VfL Wolfsburg
    – Bayer Leverkusen
    – FC Ingolstadt 04
  • Als Vierter der Bundesliga 2015/16
    Diese Option steht noch allen Teilnehmern offen die noch Dritter werden können, plus zusätzlich:
    – 1. FC Köln

 

5 Mannschaften einer Nation in der Champions League

Diese Option steht den drei besten Nationen der Uefa Fünfjahreswertung offen. Voraussetzung ist der Titelgewinn der Europa League und gleichzeitiger Nicht-Qualifikation für die Champions League(-Qualifikation).

  • Spanien – möglich durch Europa League Sieg des FC Villareal oder FC Sevilla
  • Deutschland – nicht mehr möglich
  • England -möglich durch Europa League Sieg des FC Liverpool

 

Champions League Lostopf 1:

  • Als Titelverteidiger: Bayern München, Real Madrid, Atletico Madrid oder Manchester Ciry
  • Als Deutscher Meister: Bayern München oder Borussia Dortmund
  • Paris Saint-Germain

Champions League Lostopf 2:

  • 8 beste Klubs der letzten 5 Uefa-Jahren, sofern qualifiziert und nicht in Lostopf 1
    – Real Madrid
    – FC Bayern München
    – FC Barcelona
    – Atletico Madrid
    – (FC Chelsea London)
    – Benfica Lissabon
    – (Paris Saint-Germain)
    – Borussia Dortmund- Juventus Turin
    – Arsenal FC
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Portrait: Bärbel Fischer

Name:       Barbara “Bärbel” Fischer
Wohnort: Leutkirch, Baden-Württemberg
Partei:       ÖDP, KV Ravensburg
NGOs:       Bündnis Rettet die Familie, Mitglied des Vorstands
Forum Familiengerechtigkeit – Eine Elterninitiative, Vorsitzende

Wer ist Bärbel Fischer? Zunächst möchte ich festhalten, dass ich Frau Fischer nicht persönlich kenne. Das heißt alle Informationen beruhen auf einer Internet Recherche.

Parteitpolitisch ist Frau Fischer genauso wie ich in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) aktiv. Außerhalb der Kreisverbandsebene ist Sie mir allerdings noch nicht weiter innerhalb der Partei aufgefallen. Nach der Homepage des ÖDP Kreisverbandes Ravensburg ist Sie Ersatzdelegierte für die  Landesparteitage der ÖDP[1].

Interessanter als Ihre Arbeit in der Partei ist aber vielmehr Ihr Wirken außerhalb. Sie ist Vorsitzende einer erzkonservativen Initiative, dem “Forum Familiengerechtigkeit – Eine Elterninitiative” [2]. Es reicht schon aus den ersten Beitrag zu lesen, um zu wissen wo die Reise hingeht. Denn dort wird mit Datum 17.02.2016 für die homophobe Versammlung “Demo für alle” in Stuttgart Werbung gemacht [3]. Dies verwundert derweil nicht, wenn man sich die Unterstützer dieser Demo ansieht. Da taucht nämlich das Forum als Mitveranstalter auf [4]. Dort wird u.a. mit einer homophoben Petition “Appell Ehe bleibt Ehe!” auf der homophoben Petitionsplattform “CitizenGO” [5] geworben. Desweiteren ist das “Bündnis Rettet die Familie” als Unterstützer der Demo aufgeführt. Kein unbeschriebens Blatt, denn dort ist Bärbel Fischer ebenfalls aktiv und als Protokollführerin ebenfalls im Vorstand. Stellvertrender Vorsitzender dieses Vereins ist im Übrigen der ÖDP’ler Johannes Resch, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Familie der ÖDP. Aber dies nur am Rande [6]. Frau Fischer ist aber noch mehr vorzuwerfen, so ist Sie auch eine Autorin der rechtskonservativen Internetseite “Freie Welt” [7]. Dies ist nicht irgendeine Seite, sondern eine Propaganaplattform der berühmten Eheleuten Sven und Beatrix von Storch! Frau von Storch von der rechtsgerichteten Alternative für Deutschland (AfD) ist kürzlich erst wieder negativ aufgefallen, indem Sie vorschlug an der deutschen Grenze auf einreisende Asylbewerber (inklusive Kinder) schießen lassen zu wollen. Ein ÖDP-Mitglied als Autorin auf der Seite der Storchs? Ein Skandal!

Diese Kurzrecherche zeigt: Bleibt wachsam! Hinterfragt alles und jeden.

 

Quellen:

[1] Delegierte ÖDP Ravensburg
http://www.oedp-wuertt-allgaeu.de/die-%C3%B6dp

[2] Website Forum Familiengerechtigkeit – Eine Elterninitiative
http://familiengerechtigkeit-rv.info/?page_id=449

[3] Veranstaltungshinweis “Demo für alle” beim Forum Familiengerechtigkeit
http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=6257

[4] Forum Famliengerechtigkeit als Mitveranstalter der “Demo für alle”
https://demofueralle.wordpress.com/eine-seite/

[5] Homophobe Petition “Appell Ehe bleibt Ehe!”
http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe

[6] Vorstand vom “Bündnis Rettet die Familie”
http://www.rettet-die-familie.de/impressum

[7] Bärbel Fischer, Autorin bei Freie Welt
http://www.freiewelt.net/nc/autor/?tx_ttnews%5Bswords%5D=B%C3%A4rbel%20Fischer

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PCK Raffinerie GmbH – Berliner Kraftstoffe in russischer Hand!

Kraftstoffe sind noch immer das Elixier schlechthin der deutschen Mobilität. So auch in der deutschen Hauptstadt Berlin. Auch wenn die Ziele der deutschen Regierung zur Umstellung auf Elektromobiliät ehrgeizig sind, so wird auf unbestimmte Zeit der klassische Kraftstoff Benzin, Diesel bzw. Kerosin in Deutschland noch eine große Rolle spielen. Es sollte daher ein genauerer Blick darauf geworfen werden.

In Berlin beispielsweise ist der Kraftstoffmarkt bezüglich der Produktion als besorgniserregend zu betrachten. So wird der Berliner Kraftstoff zu 95% aus der Öl-Raffinerie in Schwedt/Oder (Brandenburg) bereitgestellt [1]. Die Produktionsanlage wird von der Firma PCK Raffinerie GmbH betrieben. Unglücklicherweise ist seit November 2014 der mehrheitlich russische Staatskonzern OAO Rosneft mit 35,45% an der PCK Raffinerie GmbH beteiligt. Rosneft hatte dabei im November 16,7% von dem französischen Ölunternehmen Total SA übernommen [2]. Rosneft war bereits über das Joint Venture Ruhr Oel GmbH (50% Rosneft/50% BP) mit einem Anteil von 18,75% an der PCK Raffinerie beteiligt, was einen nunmehr einen Gesamtanteil von Rosneft von 35,45% ausmacht. Weitere Anteilseigner sind Shell Deutschland Oel GmbH mit 37,5% sowie die italienische Eni S.p.a. mit 8,3% [3].

Um mich kurz zu fassen: Problematisch an der Sache ist die Beteiligung der russischen Regierung über das Unternehmen Rosneft. Russland steht für Völkerrechtsbrüche (vgl. Annektierung Krim), zwiespältiges Verhalten im Ukraine-Konflikt (Duldung oder gar Beauftragung der Unterstützung von gewaltbereiten Separatisten) sowie autoritären Führungsstil von Wladimir Putin. Es fehlt weiter ein neutrales Rechtssystem (beispielsweise Fall Chodorkowski) und eine Distanzierung zu andern Despoten in Osteuropa/Zentralasien wie Belarus, Kasachstan und andere (man arbeitet sogar eng mit diesen zusammen). Desweiteren stehen Verstöße gegen die Menschenrechte im Raum und diverse andere Kritiken.

Was bleibt ist ein Umstieg auf Elektromobiltät oder Brennstoffzelle. Erdgas bietet sich wohl nicht an, da hier das andere halbstaatliche russische Unternehmen Gazprom die Finger im Spiel haben dürfte. Aber vielleicht hat der Berliner Glück und die 5% die nicht aus Schwedt stammen sind ethisch-moralisch eher vertretbar. Dies müsste noch herausgefunden werden.

Quellen:

[1] Infos PCK Raffinerie aus dem Jahr 2008/09
http://www.innomonitor.de/index2.php?id=200

[2] Rosneft übernimmt 16,7% von Total
http://www.focus.de/regional/brandenburg/oel-oelkonzern-rosneft-kauft-weitere-anteile-an-raffinerie-in-schwedt_id_4309468.html

[3] Anteilseigner PCK Raffinerie
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-11/32146268-rosneft-baut-anteil-an-pck-raffinerie-in-schwedt-aus-015.htm

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Nevsun Resources – Kanadisches Unternehmen unterstützt und finanziert den autoritären Staat Eritrea

Bisha Mine (Eritrea), Bisha Mining Share Company
Nevsun Resources Ltd.  ist ein kanadisches Bergbauunternehmen, welches auch im totalitären Staat Eritrea operiert.  Nevson hat dazu das Joint-Venture Unternehmen “Bisha Mining Share Company”  mit der staatlichen Bergbaugesellschaft von Eritrea, der Eritrean National Mining Corporation (ENAMCO), gegründet. ENAMCO ist mit 40% und Nevsun entsprechend mit 60% daran beteiligt [1].
Nevsun Resources Ltd. unterstützt damit indirekt den autoritären Staat Eritrea mit seinem Staatschef Isayas Afewerki und den damit verbunden Verstößen gegen die Menschenrechte. Der World Report für Eritrea von Human Rights Watch [2] zeigt die massiven Verstöße auf; desweiteren ist auch die Dokumentation der ARD “Die Story im Ersten: Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall (2014)” als Informationsquelle heranzuziehen [3].

Diese Tatsachen führen zwangsläufig zu einem Boykottgebot für Nevsun Resources. Die Frage die bleibt: Welchen Einfluss hat Deutschland bzw. wir Bürger auf Nevsun? Nevsun produziert und gewinnt u.a. Kupfer, Gold, Silber und Zink und ist auch in weiteren afrikanischen Staaten wie Ghana und Mali aktiv [4]. Eine Beziehung zu Deutschland ist nach kurzer Recherche (noch) nicht bekannt. Bis dato ist aber von einem Aktienkauf (auch über Fonds) von Nevsun Resources Ltd., Nevsun ist an der Toronto Stock Exchange sowie NYSE Market Exchange gelistet, abzusehen [4].

Als weitere Schritte sind die Verflechtungen mit anderen Unternehmen und Staaten zu Tage zu führen und auch Unternehmen und Produkte, welche die von Nevsun geföderten Rohstoffe verarbeiten bzw. enthalten, herauszufinden. Auch sollte ein deutscher Wikipedia-Artikl zu Nevsun Resources Ltd. erstellt werden, um die deutsche Öffentlichkeit aufzuklären.

Quellen:

  1. Website Bisha Mining Share Company:
    http://bishamining.com/
  2. World Report Human Rights Watch für Eritrea (Englisch):
    http://www.hrw.org/world-report/2014/country-chapters/eritrea
  3. “Die Story im Ersten: Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall (2014)”
    http://programm.ard.de/TV/daserste/tod-vor-lampedusa—europas-suendenfall/eid_2810612958113571
  4. Wikipedia (Englisch):
    http://en.wikipedia.org/wiki/Nevsun_Resources
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ALEX (Paris SG) outet sich als Homophob

“Gott hat Adam und Eva geschaffen, nicht Adam und Yves”
(Alex, Fußballer von Paris SG)

Thomas Hitzelsperger (ehemaliger deutscher Nationalspieler im Fußball) hat sich öffentlich bekannt homosexuell zu sein. Leider ist dies im Fußball immer noch eine besondere Story. Aber was mich viel mehr interessiert – als die Nachricht selbst – sind die Reaktionen darauf. Denn so eine Nachricht hat immer zur Folge, dass sich auch homophobe Menschen “outen”. So ist es dann auch gekommen.  Wie im obigen Zitat hervorgehoben, hat sich der brasilianische Verteidiger “Alex” von französischen Spitzenklub Paris SG sehr abfällig und homophob im französischen TV zu dem Coming-Out von Herrn Hitzelsperger geäußert. Dies stellt für mich eine nicht hinnehmbare Äußerung gegen die Menschlichkeit dar und muss Konsequenzen haben.

Ich fordere daher von euch diesen Spieler (bis zu einer eventuellen Einsicht) sowie den Verein Paris SG, insofern er die Aussage von Alex ohne gravierende Konsequenzen akzeptiert, zu boykottieren. Weiter fordere ich den Verein Paris SG auf, den Spieler Alex bis auf weiteres zu suspendieren.

Quellen:

[1] taz. Die Tageszeitung, vom 10. Januar 2014

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2014%2F01%2F10%2Fa0141&cHash=60056be31a925e6486d50d110033da6b

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Kennzeichnung Gentechnik

Kennzeichnung Gentechnik

Die ÖDP fordert eine umfassende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Produkte aus der Landwirtschaft. Dazu wurde auf dem Bundesparteitag am 24.11.2013 in Eichstätt folgender Passus ins Europawahlprogramm aufgenommen:

“Sämtliche Produkte aus der Landwirtschaft, die aus gentechnisch verändertem Material bestehen oder mit deren Hilfe hergestellt wurden, sind bis zu einem Anbau- und Importverbot eindeutig zu kennzeichnen. Dies gilt insbesondere für tierische Erzeugnisse sowie Produkte aus landwirtschaftlichen Rohstoffen, wie beispielsweise Textilien, Biokunststoffen und Biokraftstoffen.”

Dies ist bemerkenswert, da hier eine Kennzeichnung auch von Textilien und Kraftstoffen gefordert wird. Diese Forderung ist mir bei weiteren Parteien nicht bekannt, auch wenn andere Parteien ebenfalls die Agro-Gentechnik ablehnen. Wenn die deutsche Bevölkerung wüsste, dass fast an jeder Tankstelle gentechnisch-verseuchter Diesel verkauft wird und jeder sehr sicher GV-Kleidung trägt … der Aufschrei wäre sicher immens! Daher ist es absolut begrüßenswert darauf aufmerksam zu machen.

Quellen:
[1] Antrag Bundesparteitag (mittlerweile angenommen!)
http://wiki.oedp.de/wiki/Bundesparteitag_2013.2/Antraege/46-EPP-2

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Mehrweg statt Einweg!

Die heutige Konsumgesellschaft zeichnet sich durch eine Wegwerfmentalität aus. Dies trifft auch auf den Bereich der Getränkeverpackungen zu, um dem entgegenzuwirken wurde das allseits bekannte Pfandsystem in Deutschland eingeführt. Mittlerweile ist sogar die Industrie von der Pfandregelung angetan, da doch eine Rückführungsquote von nahezu 100% erreicht werde. Nur eines verwundert mich und sogar die Industrie: Wieso werden nicht alle Getränkeverpackungen mit einer Pfandpflicht belegt? So sind Gemüse- und Fruchtsäfte, sämtliche Getränke in Kartonverpackungen sowie alkoholische Getränke wie Wein und Spirituosen vom Pfand befreit. Aus ökologischen Gründen ist dies nicht nachvollziehbar und daher fordere ich eine Ausweitung des Pfandsystemes auf alle Getränkeverpackungen!

Bei der ökologischen Betrachtung spielen aber noch weitere Gesichtspunkte eine Rolle, so unterscheidet man generell zwischen Einweg- und Mehrwegverpackungen. Dies wirkt sich auch auf den Preis des Pfandes aus, da Einwegflaschen als weniger ökologisch angesehen werden und es sich um Wegwerfprodukte handelt (auch wenn diese recycelt werden können). Kürzlich hat die Industrie das Bündnis “Bund Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ)” gegründet [2], um das Image der Einwegprodukte zu verbessern. Wenn man aber die Ökobilanzen der jeweiligen Produkte zu Rate zieht, wird schnell klar, dass aus Umweltgesichtspunkten die Mehrwegsysteme generell zu bevorzugen sind. Ausnahmen stellen lediglich Mehrwegflaschen aus Glas bei weiten Strecken dar, da sich das Gewicht der Flaschen über den Transport negativ auf die Ökobilanz auswirken kann.

Die Argumente des Bündnisses BGVZ sind derweil wenig stichhaltig. Es wird beispielsweise argumentiert, dass Einwegflaschen zu bevorzugen sind, da viele Brauereien dazu übergegangen sind von der Bier-Einheitsflasche abzukommen, indem sie markenspezifische Flaschen (meist durch Gravur im Glas) verwenden. Dies ist in der Tat eine ökologische Fehlentwicklung gegen die angegangen werden muss. Denn diese Flaschen können durch die Gravur nur von der herstellenden Brauerei wieder befüllt werden, was zur Folge hat, dass diese nach Verbrauch unnötig weit quer durch Deutschland rücktransportiert werden müssen oder bei kleinen Mengen direkt ins Recycling geführt werden anstatt diese wieder zu verwenden. Diese unbefriedigende Tatsache aber generell auf das Mehrwegsystem aufzubürden ist aber falsch, da dies ein Fall von Pro und Contra einer Einheitsflasche ist. Mehrwegsysteme lohnen sich aber mehr, wenn die Verpackungen genormt in den Handel gelangen. Entsprechend sind gesetzliche Verpflichtungen zur Verwendung von Einheitsflaschen einzuführen. Ein Umstieg auf ressourcenverbrauchende Einwegflaschen ist daher nicht notwendig. Dass sich Mehrweg über den gesamten Produktzyklus gegenüber den Einwegflaschen lohnt, zeigt indes folgende Studie des IFEU aus dem Jahre 2010. Besonderst negativ wirken sich dabei Dosen aus, da deren Gewinnung und Recycling (gerade bei Aluminium) sehr energieintensiv ist.

Aufgrunddessen, dass es sich bei dem Bündnis BGVZ um eine Lobby-Gruppierung für die unökologischen Einwegflaschen handelt, sind die beteiligten Unternehmen durch strategischen Konsum zu vermeiden (Aldi, Lidl, Lekkerland, MEG, PepsiCo., Red Bull, Ball und Rexam; [3]).

Hier nochmal in Kürze meine politischen Forderungen:

– Einführung eines Pflichtpfandes für alle Getränkeverpackungen
– Pflicht zur Verwendung von Einheitsflaschen
– Subventionen der Aluminiumindustrie kürzen
– Boykott der am Bündnis BGVZ beteiligten Unternehmen (Aldi, Lidl, Lekkerland, MEG, PepsiCo., Red Bull, Ball und Rexam)

Quellen:
[1] Studie des IFEU 13.07.2010
http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/IFEU%20Handreichung%20zur%20Einweg-Mehrweg-Diskussion%20(13Juli2010).pdf

[2] Website des Bündnisses BGVZ
https://www.bgvz.org

[3] Pressemeldung Handelsblatt 30.10.13
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/getraenkeverpackungen-aldi-lidl-pepsi-und-red-bull-bilden-einweg-lobby/9006914.html

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